Seit 1967 ist Kammersänger Kurt Widmer ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, der in ganz Europa, Israel, den USA, Kanada, Russland und Japan unter namhaften Dirigenten zu hören war. Der Schweizer Bariton wurde regelmäßig zu verschiedenen Festivals eingeladen. Das Repertoire seiner zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen reicht von Machauts »Messe de Nostre Dame« bis zu zeitgenössischen Werken, und seine Einspielungen wurden mit verschiedenen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft engagiert sich der Bariton für die zeitgenössische Musik, vor allem für das zeitgenössische Lied, und gestaltete über 100 Uraufführungen. Kurt Widmer leitete viele Jahre eine Ausbildungs- und Konzertklasse an der Musikhochschule Basel. Heute ist er ein gefragter Leiter von Meisterkursen im In- und Ausland, u. a. in Vaduz, Stuttgart, Moskau, Salzburg, Bozen, Linz, Wien und Tokio. Darüber hinaus war und ist Kurt Widmer Jurymitglied bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.

Der Pianist und Liedbegleiter Wolfram Rieger stammt aus Waldsassen (Oberpfalz / Bayern) und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Elternhaus sowie bei Konrad Pfeiffer in Regensburg. Sein Studium bei Erik Werba und Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik in München, das von zunehmender Begeisterung für das Lied geprägt war, beendete er »mit Auszeichnung«. Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter und Dietrich Fischer-Dieskau sorgten für weitere wichtige Impulse. Noch während des Studiums wurde Wolfram Rieger von der Münchener Musikhochschule als Gesangsbegleiter engagiert; wenige Jahre später leitete er am gleichen Haus seine eigene Liedklasse. 1998 übernahm er eine Professur für Liedgestaltung an der Berliner Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Wolfram Riegers rege internationale Konzerttätigkeit als Klavier- und Kammermusikpartner führte ihn mittlerweile in fast alle Teile der Welt. Darüber hinaus gibt er Interpretationskurse in Europa und Japan. Wolfram Rieger ist Träger der Ehrenmedaille der Franz-Schubert-Gesellschaft von Barcelona.

Geboren in Rhodesien, kam Graham Johnson 1967 nach London, um dort an der Royal Academy of Music bei Gerald Moore und Geoffrey Parsons zu studieren. Heute ist er einer der renommiertesten und erfolgreichsten Liedbegleiter unserer Zeit, der unzähligen namhaften Sängerinnen und Sängern als Klavierpartner zur Seite stand und steht. Zu seinen besonderen Verdiensten zählt die Gesamtaufnahme des Schubert’schen Liedschaffens beim Label Hyperion Records. Graham Johnson ist zudem für seine hervorragenden Programmerläuterungen sowie als Autor musikwissenschaftlicher Bücher bekannt. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Londoner Wigmore Hall, wo er seit vielen Jahren Juryvorsitzender des Wigmore Hall-Liedwettbewerbs ist. Der Pianist lehrt als Professor für Liedgestaltung an der Guildhall School of Music. 1994 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire ernannt, 2002 wurde er von der französischen Regierung zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt, seit 2010 ist er Ehrenmitglied der Royal Philharmonic Society in London.

In Burghausen / Bayern geboren, begann Kammersängerin Birgid Steinberger ihre Gesangsausbildung bei Kammersängerin Wilma Lipp in Salzburg. Sie setzte ihre Studien bei Charlotte Lehmann in Hannover und bei Kurt Widmer in Basel fort. 1990 war sie Preisträgerin des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbs in Stuttgart. Einen ersten großen Erfolg auf der Opernbühne feierte sie 1992 als Rosalinde in der »Fledermaus« in Basel. Seit 1993 gehört die Sopranistin dem Ensemble der Wiener Staats- und Volksoper an. Neben ihren Opernengagements ist Birgid Steinberger auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. Mit Liederabenden gastierte sie u. a. bei der styriarte in Graz, in Stuttgart sowie in New York und beim Festival Lockenhaus. Seit 2001 hat Birgid Steinberger eine Professur für Lied und Oratorium an der Konservatorium Wien Privatuniversität inne, seit Herbst 2010 ist sie zudem Universitätsprofessorin für Gesang am Institut für Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Dezember 2009 wurde ihr der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.

Die Sopranistin Gundula Janowitz wurde als Österreicherin in Berlin geboren und absolvierte ihre Studien am Steiermärkischen Landeskonservatorium in Graz. 1959 wurde sie von Herbert von Karajan an die Wiener Staatsoper engagiert, deren ständiges Mitglied sie bis zum Abschied von der Opernbühne im Jahre 1990 war. Ab 1966 war sie zudem Mitglied der Deutschen Oper Berlin
und war Gast an allen bedeutenden Opernhäusern und und bei den großen Festivals der Welt. Auf der Opernbühne hat sie sich vor allem als Mozart- und Strauss-Interpretin profiliert. Darüber hinaus wurde die Sängerin durch unzählige Schallplattenaufnahmen von Opern, Oratorien und Konzerten unter den berühmtesten Dirigenten von Abbado über Bernstein, Böhm und Karajan bis Kleiber und Mehta bekannt. Ihre große Liebe gehört dem Liedgesang, den sie in über 300 Liederabenden gepflegt hat. Ihre jahrzehntelange Erfahrung gibt Gundula Janowitz in Meisterkursen für  Liedinterpretation an den Sängernachwuchs weiter. Die Sängerin ist Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und seit 1969 Kammersängerin in Wien sowie seit 1974 in Berlin.

Ab dem kommenden Wochenende hat sie die schwierige Aufgabe zu erfüllen, unter den knapp 60 Duos, die in der Vorrunde antreten, die besten auszuwählen und die Wettbewerbspreisträger 2012 zu küren: unsere Jury. In den folgenden Tagen stellen wir Ihnen hier unsere sechs Jurymitglieder vor. Heute: der Juryvorsitzende.

Kammersänger Prof. Peter Schreier gehört zu den bedeutendsten Sängern des 20. Jahrhunderts. Nach einem Gesangs- und Dirigier-Studium in Dresden debütierte er 1959 in Beethovens »Fidelio«. 1961 wurde er Mitglied der Staatsoper Dresden. Daneben stand er von New York bis Mailand, von Berlin bis Wien auf den wichtigsten Opernbühnen der Welt und gastierte regelmäßig bei den Salzburger Festspielen. Als Lied und Oratoriensänger konzertierte der Tenor in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt und erarbeitete eine umfangreiche Diskografie. Seit 1979 wirkt Peter Schreier auch als Dirigent renommierter Orchester. Insbesondere die Werke Johann Sebastian Bachs und Wolfgang Amadeus Mozarts bildeten und bilden einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit, für die er mit verschiedenen hohen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet wurde. 2005 beendete Schreier seine Gesangskarriere. Seitdem dirigiert er im In- und Ausland und leitet internationale Meisterklassen. Als Vorsitzender des Künstlerischen Beirats und Träger der Hugo-Wolf-Medaille 2011 ist Peter Schreier der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie besonders verbunden.
 

Samstag, 22. September 2012

In einer Woche geht es los! Dann erwarten wir die ersten Liedduos zur Anmeldung in der Musikhochschule. Wir freuen uns auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wünschen noch eine gute Vorbereitungszeit und eine gute Anreise. See you next week in Stuttgart!

Fast 1300 Studenten betreute der österreichische Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Kritiker Joseph Marx an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst, an der er seit 1914 tätig war. Damit darf er wohl einer der begehrtesten Musikpädagogen des 20. Jahrhunderts genannt werden. 1882 in Graz geboren, erhielt er ersten Musikunterricht von der Mutter, später war er Schüler des Komponisten und Musiklehrers Johann Buwas. Bereits während der Schulzeit entstanden erste Kompositionen. Dennoch folgte Marx zunächst dem Wunsch des Vaters und studierte Rechtswissenschaft an der Universität Graz, ein Studium, das er bald zugunsten von Philosophie und Kunstgeschichte aufgab. Im Alter von 26 Jahren fing er erneut an zu komponieren und schuf innerhalb von vier Jahren – zwischen 1908 und 1912 fast 120 seiner insgesamt rund 150 Lieder.  

1909 promovierte Marx in Philosophie und wurde im Jahr 1914 als Professor für Musiktheorie an die Wiener Musikakademie berufen. Zuvor hatte er zwei umfangreiche Dissertationen über Klangpsychologie und das Wesen der Tonalität vorgelegt, die die Ergebnisse der eigenen, jahrelangen musikwissenschaftlichen Forschungsarbeit (basierend auf 8000 Einzelversuchen mit musikalisch unterschiedlich geschulten Testpersonen) vorstellten. 1922 wurde Marx Direktor der Akademie, die er bis 1924 leitete. Danach übte er bis 1927 das Amt des Rektors der auf seine Initiative hin gegründeten ersten Hochschule für Musik in Wien aus.

Im Jahre 1932 machte Mustafa Kemal Atatürk Marx zu seinem Berater beim westlich orientierten Aufbau des türkischen Konservatoriums, des Musikschulsystems und des Konzertwesens in der neu gegründeten Republik Türkei. Er übte diese Tätigkeit bis Ende 1933 aus, seine Nachfolger waren u.a. Paul Hindemith und Bela Bartók.

Auch als Kritiker und hochrangiger Musikfunktionär nahm er einen beträchtlichen Einfluss auf das österreichische und europäische Kulturgeschehen. Bis zu seinem Tode im Jahre 1964 war Joseph Marx Präsident und Ehrenvorsitzender vieler bedeutender Institutionen und Vereinigungen der österreichischen Musik. Der auch international angesehene Marx hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg für den Wiederaufbau des mitteleuropäischen und insbesondere des österreichischen Musiklebens verdient gemacht und als Vertreter Österreichs in sämtlichen Gremien der UNESCO für die Wiederherstellung der durch die NS-Zeit zerstörten internationalen Beziehungen Österreichs gesorgt.

Ludwig Thuille wurde 1861 in Bozen geboren und als Waisenkind von der Witwe des seinerzeit berühmten Komponisten Matthäus Nagiller musikalisch gefördert. 1877 lernte Thuille den nur drei Jahre jüngeren Richard Strauss kennen, dessen Eltern mit der Familie Nagiller gut bekannt waren. Es entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die bis zum frühen Tod Ludwig Thuilles im Jahr 1907 Bestand haben sollte und die zumindest noch im Briefwechsel mit Richard Strauss dokumentiert ist. Als Briefpartner von Richard Strauss ist uns der Name Ludwig Thuille denn heute auch noch am ehesten bekannt.

1879 siedelte der 18-Jährige Thuille nach München über, um dort an der Königlichen Musikschule u.a. bei Joseph Rheinberger Komposition zu studieren. Bereits ein Jahr nach seinem Abschluss an der Musikschule wurde Thuille dort selbst als Lehrer für Klavier und Harmonielehre angestellt und 1888 zum Professor ernannt. Nach dem Tode Rheinbergers (25. November 1901) wurde Thuille 1903 dessen Nachfolger als Professor für Komposition. Als äußert gefragter Lehrer betreute Thuille im Laufe seines recht kurzen Lebens über 200 Schüler. Diese Arbeit schlug sich vor allem im Verfassen einer maßstabsetzenden Harmonielehre nieder, die Thuille zusammen mit dem Musikschriftsteller Rudolf Louis verfasste und die lange Jahre zu den Standardwerken der musiktheoretischen Ausbildung gehörte. Thuille erlebte die Veröffentlichung seines Werks allerdings nicht mehr: Im Februar 1907 starb er im Alter von erst 45 Jahren an plötzlichem Herzversagen.

Gemeinsam mit den mit ihm befreundeten Komponisten Richard Strauss, Max Reger und Max von Schillings prägte Thuille um die Wende zum 20. Jahrhundert die sogenannte Münchner Schule. Sein kompositorisches Schaffen, das deutlich von der Spätromantik geprägt ist, umfasst fünf Bühnenwerke, eine Sinfonie, ein Klavierkonzert, Chöre, Lieder und Kammermusik.

Nach einem Ausflug zur Liedakademie in Trossingen und zur Schubertiade in Schwarzenberg geht es nun wahrlich in den Endspurt der Wettbewerbsvorbereitung! Heute in drei Wochen startet die Vorrunde. Aber der Besuch in Trossingen und Schwarzenberg hat gezeigt, dass nicht nur im Wettbewerbsbüro die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, auch die Liedduos sind in der letzten Phase der Vorbereitung angekommen. Viele haben sich in Trossingen oder im Meisterkurs von Thomas Quasthoff bei der Schubertiade den letzten Feinschliff für den Wettbewerb geholt. In den Kursen konnte man bereits viele Duos hören, die wir in drei Wochen in Stuttgart erwarten. Und was man dort hörte, war sehr vielversprechend!

Mit dem Wettbewerb sind wir auch in einen wahren Marathon im Anfertigen von Listen geraten. Da gibt es Teilnehmerlisten, Repertoirelisten, Listen mit den Auftrittszeiten einer jeden Runde, eine Überaumbelegungsliste, diverse Auswertungslisten für die Jury usw. Es existiert sogar eine „Liste der zu erstellenden Listen“. Daneben müssen Türschilder und Wegweiser zur besseren Orientierung in der Stuttgarter Musikhochschule erstellt werden und nicht zuletzt eine Mitarbeiter-Dispo, die die Arbeitseinteilung der vielen Wettbewerbshelfer regelt. Denn das Organisationsteam, das zurzeit noch aus 2 Mitarbeiterinnen besteht, wird während der Wettbewerbswoche um weitere 9 MitarbeiterInnen vergrößert.

Zuletzt folgt nun noch die Auswahl an Liedern, die nach 1950 komponiert wurden - eine höchst interessante und abwechslungsreiche Sammlung: 

Lieder, nach 1950 komponiert, im Wettbewerb 2012

Unter den modernen Komponisten ist Wolfgang Rihm mit Abstand am häufigsten vertreten: 16 Lieder aus seiner Feder sind im Wettbewerbsrepertoire angemeldet.

 


 

 

Und hier nun noch die Lieder des 1861 in Bozen geborenen Komponisten Ludwig Thuille, der uns heute noch am ehesten als Briefpartner und Freund von Richard Strauss ein Begriff ist. Mehr zu ihm gibt es auch in der nächsten Woche hier im Blog zu erfahren.

Lieder von Ludwig Thuille im Wettbewerb 2012

Heute folgt nun die Liste der Lieder der österreichischen Komponisten Joseph Marx (1882-1964), die im Wettbewerbsrepertoire vertreten sind. Mehr über Joseph Marx, sein Leben und Wirken und über seine Verbindung zum Begründer der modernen Republik Türkei Atatürk gibt es dann in der nächsten Woche in diesem Blog zu lesen.

Lieder von Joseph Marx im Wettbewerb 2012

Und hier kommt nun wie versprochen und angekündigt die Liste mit Liedern von Hugo Wolf, die im Wettbewerbsrepertoire vorkommen:

Lieder von Hugo Wolf im Wettbewerb 2012

Nachdem wir schon verraten haben, dass das gesamte Liedrepertoire des Wettbewerbs über 1500 Lieder von Franz Schubert, Hugo Wolf, Joseph Marx, Ludwig Thuille und verschiedenen zeitgenössischen Komponisten umfasst, wollen wir in dieser Woche etwas genauer hinschauen. In den nächsten Tagen veröffentlichen wir sämtliche Lieder des diesjährigen Wettbewerbsrepertoires - schade eigentlich, dass davon nur ein kleiner Teil im Wettbewerb zu hören sein wird.

Wir fangen heute mit Franz Schubert an, von dem wie gesagt 185 verschiedene Lieder im Rennen sind. Welche? Das kann man diesem PDF entnehmen: 

Lieder von Franz Schubert im Wettbewerb 2012

Morgen geht es weiter mit den Liedern von Hugo Wolf...

Das sind die 122 Teilnehmer, die sich für den diesjährigen Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart angemeldet haben:

DUO 1
Meike Albers, Sopran (Deutschland)
Katharina Grasser, Klavier (Deutschland)

DUO 2
Miriam Alexandra, Sopran (Deutschland)
Lauriane Follonier, Klavier (Schweiz)

DUO 3
Su A Baek, Sopran (Südkorea)
Ji Soo Kim, Klavier (Südkorea)

DUO 4
Andreas Beinhauer, Bariton (Deutschland)
Melania Inés Kluge, Klavier (Argentinien /Deutschland)

DUO 5
Raphael Simon Blume, Bass (Deutschland)
Michiko Tashiro, Klavier (Japan)

DUO 6
Felicitas Christine Brunke, Mezzosopran (Deutschland / Frankreich)
Freya Jung, Klavier (Deutschland)

DUO 7
Andreas Burkhart, Bariton (Deutschland)
So-Jin Michaela Kim, Klavier (Deutschland)

DUO 8
SaeJoung Choi, Sopran (Südkorea)
Jihye Suhk, Klavier (Südkorea)

DUO 9
Anna Dierl, Sopran (Deutschland)
Johanna Marie Hennig, Klavier (Deutschland / Norwegen)

DUO 10
Isolde Ehinger, Mezzosopran (Deutschland)
Ai Nakabayashi, Klavier (Japan)

DUO 11
Keiko Enomoto, Sopran (Japan)
Marie-Luise Klein, Klavier (Deutschland)

DUO 12
Laura Faig, Sopran (Deutschland)
Hisako Yoshikawa, Klavier (Japan)

DUO 13
Martina Fender, Sopran (Österreich)
Oksana Kuzo, Klavier (Ukraine)

DUO 14
Katerina Fridland, Sopran (Deutschland)
Felix Pätzold, Klavier (Deutschland)

DUO 15
Simon Gfeller, Tenor (Kanada / Schweiz)
Patrick Leresche, Klavier (Schweiz)

DUO 16
Alina Godunov, Sopran (Deutschland)
Maria Kiosseva, Klavier (Deutschland)

DUO 17
Mirella Hagen, Sopran (Deutschland)
Kerstin Mörk, Klavier (Deutschland)

DUO 18
Diana Haller, Mezzosopran (Kroatien)
Katharina Landl, Klavier (Österreich)

DUO 19
Samuel Hasselhorn, Bariton (Deutschland)
Takako Miyazaki, Klavier (Japan)

DUO 20
Violetta Hellwig, Sopran (Deutschland)
Sela Kang, Klavier (Korea)

DUO 21
Hanna Herfurtner, Sopran (Deutschland)
Anano Gokieli, Klavier (Georgien)

DUO 22
Heeyeon Kim, Sopran (Korea)
Harumi Saito, Klavier (Japan)

DUO 23
Yoshiaki Kimura, Bariton (Japan)
Min Uhlig, Klavier (Südkorea)

DUO 24
Neele Kramer, Mezzosopran (Deutschland)
Yun Qi Wong, Klavier (Singapur)

DUO 26
Katrina Krumpane, Sopran (Lettland)
Alevtina Sagitullina, Klavier (Russland)

DUO 27
Kirsten Labonte, Sopran (Deutschland)
Jaroslaw Kaliski, Klavier (Polen / Schweden)

DUO 29
Nora Lentner, Sopran (Deutschland / USA)
Klara Hornig, Klavier (Deutschland)

DUO 30
Ewa Leszczyńska, Sopran (Polen)
Tomasz Pawlowski, Klavier (Polen)

DUO 31
Tine Skat Matthiessen, Sopran (Dänemark)
Babashahi Ashtiani Hafez, Klavier (Iran)

DUO 32
Nathalie Mittelbach, Mezzosopran (Schweiz)
Lachlan Glen, Klavier (Australien)

DUO 33
Michael Mogl, Tenor (Deutschland)
Flurin Rüedlinger, Klavier (Schweiz)

DUO 34
Sibylla Maria Müller, Mezzosopran (Deutschland)
Tobias Koltun, Klavier (Deutschland)

DUO 35
Sebastian Naglatzki, Bassbariton (Deutschland)
Ana Miceva, Klavier (Mazedonien)

DUO 36
Soula Parassidis, Sopran (Kanada)
Christina Wright-Ivanova, Klavier (USA)

DUO 37
Ji-Su Park, Bariton (Korea)
Friederike Wiesner, Klavier (Deutschland)

DUO 38
Mauro Peter, Tenor (Schweiz)
Eun Jin Nausner, Klavier (Österreich)

DUO 39
Ana Maria Pinto, Sopran (Portugal)
Daniel Cunha, Klavier (Portugal)

DUO 40
Maria Pitsch, Sopran (Deutschland)
Akemi Murakami, Klavier (Japan)

DUO 42
Maike Raschke, Sopran (Deutschland)
Maria Kovalevskaia, Klavier (Russland)

DUO 43
Anna Lucia Richter, Sopran (Deutschland)
Christoph Schnackertz, Klavier (Deutschland)

DUO 44

Lisa Rombach, Sopran (Österreich)
Fiona Pollak, Klavier (Österreich)

DUO 45
Mari Saito, Sopran (Japan)
Miho Yamamura, Klavier (Japan)

DUO 46
Miki Sasakawa, Sopran (Japan)
Ayako Ono, Klavier (Japan)

DUO 47
Maren Schäfer, Sopran (Deutschland)
Sylvie Decramer, Klavier (Belgien)

DUO 49
Hagar Sharvit, Mezzosopran (Israel / Deutschland)
Ammiel Bushakevitz, Klavier (Südafrika / Israel / USA)

DUO 50
I-Chiao Shih, Mezzosopran (Taiwan)
Clemens Müller, Klavier (Deutschland)

DUO 51
Anna Sohn, Sopran (Korea)
Jeong Un Kim, Klavier (Korea)

DUO 52
Thomas Stimmel, Bassbariton (Deutschland)
Alexander Fleischer, Klavier (Deutschland)

DUO 54
Elisabeth Stützer, Mezzosopran (Deutschland / Österreich)
Meike Pfister, Klavier (Deutschland)

DUO 55
Hitoshi Tamada, Tenor (Japan)
Go Uezono, Klavier (Japan)

DUO 56
Léa Trommenschlager, Sopran (Frankreich)
Nóra Füzi, Klavier (Ungarn)

DUO 57
Ellen Valkenburg, Sopran (Niederlande)
Andrea Vasi, Klavier (Niederlande)

DUO 59
Daniela Vega, Sopran (Brasilien)
Hsu-Chen Su, Klavier (Taiwan)

DUO 60
Xingxing Wang, Sopran (China)
Zhongqi Shi, Klavier (China)

DUO 61
Sayaka Yoshida, Sopran (Japan)
Eva-Maria Weinreich, Klavier (Deutschland)

DUO 62
Johanna Zimmer, Sopran (Deutschland)
Fabian Wöhrle, Klavier (Deutschland)

22. August 2012

Nach einer kleinen Pause melden wir uns heute mal wieder mit Neuigkeiten aus dem Wettbewerbsbüro. Die Funkstille im Blog war nicht hitzebedingt, sondern hatte damit zu tun, dass wir mit der Erfassung des Wettbewerbsrepertoires alle Hände voll zu tun hatten. Immerhin galt es 1525 Lieder mit Komponist, genauer Titelangabe, Textdichter und Angabe, welches Duo welche Lieder im Repertoire haben, in eine Tabelle zu übertragen - das ist das gesamte Wettbewerbsrepertoire! Nun wissen wir aber, dass 185 verschiedene Lieder von Franz Schubert, 165 verschiedene Lieder von Hugo Wolf, 26 verschiedene Lieder von Joseph Marx und 28 verschiedene Lieder von Ludwig Thuille ausgewählt wurden - darunter sind natürlich einige Dopplungen. Schuberts "Rastlose Liebe D 138" nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe ist zum Beispiel fünfzehn Mal im Repertoire vertreten, Hugo Wolfs "Er ist's" aus den Mörike-Gedichten sogar siebzehn Mal.

 

Am 30.09. und 01.10.2012 werden über 60 Lied-Duos nach Stuttgart anreisen, um sich der Vorrunden-Jury zu präsentieren. Die Auftrittsreihenfolge steht mittlerweile fest (sie wurde vergangenen Mittwoch per Los ermittelt) und alle Teilnehmer sind darüber informiert worden. Wir bereiten uns auf zwei zeitlich eng getaktete Vorrunden-Tage vor, für die sich folgende zeitliche Aufteilung ergeben hat:

Am Sonntag, 30. September 2012 werden 34 Duos ihren Vorrundenauftritt in drei Zeitblöcken absolvieren: 
Zeitblock I: 10.00-12.30 Uhr
Zeitblock II: 14.00-16.30 Uhr
Zeitblock III: 17.00-19.00

Am Montag, 01. Oktober 2012 werden es dann noch 28 Duos sein, die sich bei ihren Vorrunden- auftritten auf drei Zeitblöcke verteilen:
Zeitblock I: 10.00-12.30 Uhr
Zeitblock II: 14.00-16.30 Uhr
Zeitblock III: 17.00-18.00

Wir freuen uns auf die Teilnehmer und wünschen allen viel Erfolg bei der Vorbereitung!

So hat die "Losbox" ausgesehen, aus der Patrick Strub am vergangenen Mittwoch die Auftrittsreihenfolge für die Vorrunde gezogen hat. Mehr über den Ablauf der Vorrunde gibt es hier nächste Woche zu erfahren.

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