Im Bereich Teilnehmer 2012 auf der IHWA-website finden Sie weitere Informationen zu den in Stuttgart angetretenen Duos. Jedes Duo hatte die Gelegenheit einen persönlichen Infobogen mit Photo auszufüllen. Zudem wurden die Videos der Auftritte der ersten Runde bereits freigeschaltet und die des Finale folgen am Samstagabend.

By clicking on the "Teilnehmer 2012"-tap you will find lots more information about the Duos and also recordings of 1st round and Final.

Die Jury hat entschieden, die folgenden Sieben Duos stehen am morgigen Samstag, den 06. Oktober 2012 im Finale des Internationalen Wettbewerb für Liedkunst 2012:

                                    

04

Andreas Beinhauer /
Melania Inés Kluge

07

Andreas Burkhart /
So-Jin Michaela Kim

17

Mirella Hagen /
Kerstin Mörk

18

Diana Haller
Katharina Landl

37

Ji-Su Park /
Friederike Wiesner

49

Hagar Sharvit /
Ammiel Bushakevitz

 

50

I-Chiao Shih
Clemens Müller

 

Bei den unterstrichenen Duos finde Sie einen direkten Link auf den Wettbewerbs-Youtubekanal mit den Auftritten der ersten Runde.

04. Oktober 2012

Mit Ende der heutigen LiveStream-Übertragung der zweiten Wettbewerbsrunde ist eine Auswahl an Aufzeichnungen der ersten Wettbewerbsrunde auf dem Wettbewerbs-Youtube-Kanal zu finden. Die Videos der Teilnehmer der zweiten Runde sind auch über die in diesem Blog enthaltenen Links in der Tabelle direkt auswählbar.

Heute waren es überwältigende 5.000 Besucher auf unserer Homepage, die den zweiten Tag der 1. Wettbewerbsrunde im Internet live mitverfolgt haben!

Morgen, 4. Oktober, sind wir ab 11 Uhr wieder live im Konzertsaal der Musikhochschule dabei, wenn es in die 2. Runde weitergeht.

Hier finden Sie den Ablaufplan und das Programm des morgigen Tages: Auftrittsplan_03OKT_IHWA-Wettbewerb2012

Mittwoch, 03. Oktober 2012

Von den 25 Duos in der ersten Runden wurden 12 Duos in die zweite Runde eingeladen, die momentan ihr Repertoire planen und ihre Auftrittsreihenfolge für die nächsten zwei Tage auslosen. Folgende Duos sind in der zweiten Runde:

04

Andreas Beinhauer /
Melania Inés Kluge

07

Andreas Burkhart /
So-Jin Michaela Kim

17

Mirella Hagen/
Kerstin Mörk

18

Diana Haller /
Katharina Landl

19

Samuel Hasselhorn/
Takako Miyazaki

24

Neele Kramer /
Yun Qi Wong

29

Nora Lentner /
Klara Hornig

37

Ji-Su Park /
Friederike Wiesner

40

Maria Pitsch /
Akemi Murakami

49

Hagar Sharvit /
Ammiel Bushakevitz

50

I-Chiao Shih /
Clemens Müller

59

Daniela Vega /
Hsu-Chen S


Bei unterstrichenen Namen kann durch Anklicken des jeweiligen Duos der Auftritte der ersten Runde nochmals auf dem Wettbewerbs-Youtubekanal angeschaut werden können.

By clicking on the underlined names you can whatch the presentations from 1st round.

Mittwoch, 03. Oktober 2012

Nach dem Ende der ersten Runde beenden wir auch unseren LiveStream der ersten Wettbewerbsrunde aus der Musikhochschule. Im Laufe des Abends schalten wir nochmals eine Schleife mit ausgewählten Auftritten der letzten beiden Tage online.

Sobald bekanntgegeben ist, wer in die zweite Runde des diesjährigen Wettberwerbs kommt, werden wir an dieser Stelle eine Liste veröffentlichen.

Morgen ab etwa 11:00 werden wir wieder live im Konzertsaal dabeisein.

Mittwoch, 03. Oktober 2012

Für all Diejenigen, die gestern und heute nicht in die Musikhochschule kommen konnten, haben wir zwei fotografische Impressionen aus dem 2. Block der heutigen ersten Wettberwerbsrunde. Das Duo 43, Anna Lucia Richter und Christoph Schnackertz, bei ihrem Auftritt. Einmal der Blick der Jury auf die Bühne und auch der Blick in den gut gefüllten Saal.

03. Oktober 2012

Feiertag hin, Feiertag her, die Duos, die Jury und das Wettbewerbsteam sind bereit für den zweiten Tag der ersten Wettbewerbsrunde. Wir hoffen, Sie auch und wünschen uns allen einen musikalischen 3. Oktober 2012

2. Oktober 2012

Schon über 400 Besucher haben den ersten Tag der 1. Wettbewerbsrunde im Internet live mitverfolgt. In unserer Nachtschleife (siehe unten) können Sie weiterhin die Auftritte vom 2. Oktober 2012 anschauen. Ab morgen, 3. Oktober, 11 Uhr sind wir wieder live im Konzertsaal der Musikhochschule dabei, wenn die 1. Runde weitergeht.

Hier finden Sie den Ablaufplan und das Programm des morgigen Tages: Auftrittsplan_03OKT_IHWA-Wettbewerb2012 

01. Oktober 2012

Aus insgesamt 45 für die Vorrunde angereisten Duos hat die Vorjury 25 Duos für die erste Runde ausgewählt. Die folgenden Duos haben nun nochmals die Gelegenheit im Konzertsaal zu proben bevor Nr.24, Neele Kramer und Yun Qi Wong, morgen um 14:00 die erste Runde eröffnet.

 

04
Andreas Beinhauer
Melania Inés Kluge
07
Andreas Burkhart
So-Jin Michaela Kim
08
SaeJoung Choi
Jihye Suhk
11
Keiko Enomoto
Marie-Luise Klein
13
Martina Fender
Oksana Kuzo
17
Mirella Hagen
Kerstin Mörk
18
Diana Haller
Katharina Landl
19
Samuel Hasselhorn
Takako Miyazaki
24
Neele Kramer
Yun Qi Wong
29
Nora Lentner
Klara Hornig
33
Michael Mogl
Flurin Rüedlinger
34
Sibylla Maria Müller
Tobias Koltun
35
Sebastian Naglatzki
Ana Miceva
37
Ji-Su Park
Friederike Wiesner
40
Maria Pitsch
Akemi Murakami
43
Anna Lucia Richter
Christoph Schnackertz
44
Elisabeth Rombach
Fiona Pollak
46
Miki Sasakawa
Ayako Ono
49
Hagar Sharvit
Ammiel Bushakevitz
50
I-Chiao Shih
Clemens Müller
51
Anna Sohn
Jeong Un Kim
52
Thomas Stimmel
Alexander Fleischer
55
Hitoshi Tamada
Go Uezono
59
Daniela Vega
Hsu-Chen Su
61
Sayaka Yoshida
Eva-Maria Weinreich

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Vorrunde und freuen uns auf einen weiterhin interessanten und spannenden Wettbewerb 2012.

Sonntag, 30. September 2012

Seit heute um 10:50 läuft die Vorauswahl zu unserem Wettbewerb im Kammermusiksaal der Musikhochschule. 22 Duos werden sich heute der Vorjury vorstellen, morgen folgen noch einmal 28 Duos. Die herbstliche und für Sängerhälse gefährliche Jahreszeit hat leider noch einige krankheitsbedingte Absagen mit sich gebracht. Aber wir freuen uns, dass so immer noch 48 Duos im Wettbewerb dabei sind und um einen der begehrten Plätze in der 1. Runde wetteifern. Wir sind gespannt, wer es weiterschaffen wird. Die Ergebnisse gibt es dann morgen Abend!

Wie es im Kammermusiksaal aussieht zeigen die Fotos auf der Seite, wie es klingt kann man ab Dienstag entweder live im Konzertsaal oder im Live-Stream auf unserer Website immer aktuell mitverfolgen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und wünschen allen Duos alles Gute für die bevorstehenden Auftritte.

Samstag, 29.September 2012

Fast zwei Jahre haben wir darauf hingearbeitet - heute geht es nun endlich los: Wir erwarten die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart 2012 in der Stuttgarter Musikhochschule. Das Wettbewerbsbüro ist eingerichtet, alles ist vorbereitet und das Orga-Team ist (noch) ausgeruht und fit und freut sich auf die vor ihm liegende Woche!

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg beim Wettbewerb und toi, toi, toi!!!

Seit 1967 ist Kammersänger Kurt Widmer ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, der in ganz Europa, Israel, den USA, Kanada, Russland und Japan unter namhaften Dirigenten zu hören war. Der Schweizer Bariton wurde regelmäßig zu verschiedenen Festivals eingeladen. Das Repertoire seiner zahlreichen Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen reicht von Machauts »Messe de Nostre Dame« bis zu zeitgenössischen Werken, und seine Einspielungen wurden mit verschiedenen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft engagiert sich der Bariton für die zeitgenössische Musik, vor allem für das zeitgenössische Lied, und gestaltete über 100 Uraufführungen. Kurt Widmer leitete viele Jahre eine Ausbildungs- und Konzertklasse an der Musikhochschule Basel. Heute ist er ein gefragter Leiter von Meisterkursen im In- und Ausland, u. a. in Vaduz, Stuttgart, Moskau, Salzburg, Bozen, Linz, Wien und Tokio. Darüber hinaus war und ist Kurt Widmer Jurymitglied bei verschiedenen internationalen Wettbewerben.

Der Pianist und Liedbegleiter Wolfram Rieger stammt aus Waldsassen (Oberpfalz / Bayern) und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Elternhaus sowie bei Konrad Pfeiffer in Regensburg. Sein Studium bei Erik Werba und Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik in München, das von zunehmender Begeisterung für das Lied geprägt war, beendete er »mit Auszeichnung«. Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter und Dietrich Fischer-Dieskau sorgten für weitere wichtige Impulse. Noch während des Studiums wurde Wolfram Rieger von der Münchener Musikhochschule als Gesangsbegleiter engagiert; wenige Jahre später leitete er am gleichen Haus seine eigene Liedklasse. 1998 übernahm er eine Professur für Liedgestaltung an der Berliner Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Wolfram Riegers rege internationale Konzerttätigkeit als Klavier- und Kammermusikpartner führte ihn mittlerweile in fast alle Teile der Welt. Darüber hinaus gibt er Interpretationskurse in Europa und Japan. Wolfram Rieger ist Träger der Ehrenmedaille der Franz-Schubert-Gesellschaft von Barcelona.

Geboren in Rhodesien, kam Graham Johnson 1967 nach London, um dort an der Royal Academy of Music bei Gerald Moore und Geoffrey Parsons zu studieren. Heute ist er einer der renommiertesten und erfolgreichsten Liedbegleiter unserer Zeit, der unzähligen namhaften Sängerinnen und Sängern als Klavierpartner zur Seite stand und steht. Zu seinen besonderen Verdiensten zählt die Gesamtaufnahme des Schubert’schen Liedschaffens beim Label Hyperion Records. Graham Johnson ist zudem für seine hervorragenden Programmerläuterungen sowie als Autor musikwissenschaftlicher Bücher bekannt. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Londoner Wigmore Hall, wo er seit vielen Jahren Juryvorsitzender des Wigmore Hall-Liedwettbewerbs ist. Der Pianist lehrt als Professor für Liedgestaltung an der Guildhall School of Music. 1994 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire ernannt, 2002 wurde er von der französischen Regierung zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt, seit 2010 ist er Ehrenmitglied der Royal Philharmonic Society in London.

In Burghausen / Bayern geboren, begann Kammersängerin Birgid Steinberger ihre Gesangsausbildung bei Kammersängerin Wilma Lipp in Salzburg. Sie setzte ihre Studien bei Charlotte Lehmann in Hannover und bei Kurt Widmer in Basel fort. 1990 war sie Preisträgerin des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbs in Stuttgart. Einen ersten großen Erfolg auf der Opernbühne feierte sie 1992 als Rosalinde in der »Fledermaus« in Basel. Seit 1993 gehört die Sopranistin dem Ensemble der Wiener Staats- und Volksoper an. Neben ihren Opernengagements ist Birgid Steinberger auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. Mit Liederabenden gastierte sie u. a. bei der styriarte in Graz, in Stuttgart sowie in New York und beim Festival Lockenhaus. Seit 2001 hat Birgid Steinberger eine Professur für Lied und Oratorium an der Konservatorium Wien Privatuniversität inne, seit Herbst 2010 ist sie zudem Universitätsprofessorin für Gesang am Institut für Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Dezember 2009 wurde ihr der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.

Die Sopranistin Gundula Janowitz wurde als Österreicherin in Berlin geboren und absolvierte ihre Studien am Steiermärkischen Landeskonservatorium in Graz. 1959 wurde sie von Herbert von Karajan an die Wiener Staatsoper engagiert, deren ständiges Mitglied sie bis zum Abschied von der Opernbühne im Jahre 1990 war. Ab 1966 war sie zudem Mitglied der Deutschen Oper Berlin
und war Gast an allen bedeutenden Opernhäusern und und bei den großen Festivals der Welt. Auf der Opernbühne hat sie sich vor allem als Mozart- und Strauss-Interpretin profiliert. Darüber hinaus wurde die Sängerin durch unzählige Schallplattenaufnahmen von Opern, Oratorien und Konzerten unter den berühmtesten Dirigenten von Abbado über Bernstein, Böhm und Karajan bis Kleiber und Mehta bekannt. Ihre große Liebe gehört dem Liedgesang, den sie in über 300 Liederabenden gepflegt hat. Ihre jahrzehntelange Erfahrung gibt Gundula Janowitz in Meisterkursen für  Liedinterpretation an den Sängernachwuchs weiter. Die Sängerin ist Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und seit 1969 Kammersängerin in Wien sowie seit 1974 in Berlin.

Ab dem kommenden Wochenende hat sie die schwierige Aufgabe zu erfüllen, unter den knapp 60 Duos, die in der Vorrunde antreten, die besten auszuwählen und die Wettbewerbspreisträger 2012 zu küren: unsere Jury. In den folgenden Tagen stellen wir Ihnen hier unsere sechs Jurymitglieder vor. Heute: der Juryvorsitzende.

Kammersänger Prof. Peter Schreier gehört zu den bedeutendsten Sängern des 20. Jahrhunderts. Nach einem Gesangs- und Dirigier-Studium in Dresden debütierte er 1959 in Beethovens »Fidelio«. 1961 wurde er Mitglied der Staatsoper Dresden. Daneben stand er von New York bis Mailand, von Berlin bis Wien auf den wichtigsten Opernbühnen der Welt und gastierte regelmäßig bei den Salzburger Festspielen. Als Lied und Oratoriensänger konzertierte der Tenor in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt und erarbeitete eine umfangreiche Diskografie. Seit 1979 wirkt Peter Schreier auch als Dirigent renommierter Orchester. Insbesondere die Werke Johann Sebastian Bachs und Wolfgang Amadeus Mozarts bildeten und bilden einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit, für die er mit verschiedenen hohen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet wurde. 2005 beendete Schreier seine Gesangskarriere. Seitdem dirigiert er im In- und Ausland und leitet internationale Meisterklassen. Als Vorsitzender des Künstlerischen Beirats und Träger der Hugo-Wolf-Medaille 2011 ist Peter Schreier der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie besonders verbunden.
 

Samstag, 22. September 2012

In einer Woche geht es los! Dann erwarten wir die ersten Liedduos zur Anmeldung in der Musikhochschule. Wir freuen uns auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wünschen noch eine gute Vorbereitungszeit und eine gute Anreise. See you next week in Stuttgart!

Fast 1300 Studenten betreute der österreichische Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Kritiker Joseph Marx an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst, an der er seit 1914 tätig war. Damit darf er wohl einer der begehrtesten Musikpädagogen des 20. Jahrhunderts genannt werden. 1882 in Graz geboren, erhielt er ersten Musikunterricht von der Mutter, später war er Schüler des Komponisten und Musiklehrers Johann Buwas. Bereits während der Schulzeit entstanden erste Kompositionen. Dennoch folgte Marx zunächst dem Wunsch des Vaters und studierte Rechtswissenschaft an der Universität Graz, ein Studium, das er bald zugunsten von Philosophie und Kunstgeschichte aufgab. Im Alter von 26 Jahren fing er erneut an zu komponieren und schuf innerhalb von vier Jahren – zwischen 1908 und 1912 fast 120 seiner insgesamt rund 150 Lieder.  

1909 promovierte Marx in Philosophie und wurde im Jahr 1914 als Professor für Musiktheorie an die Wiener Musikakademie berufen. Zuvor hatte er zwei umfangreiche Dissertationen über Klangpsychologie und das Wesen der Tonalität vorgelegt, die die Ergebnisse der eigenen, jahrelangen musikwissenschaftlichen Forschungsarbeit (basierend auf 8000 Einzelversuchen mit musikalisch unterschiedlich geschulten Testpersonen) vorstellten. 1922 wurde Marx Direktor der Akademie, die er bis 1924 leitete. Danach übte er bis 1927 das Amt des Rektors der auf seine Initiative hin gegründeten ersten Hochschule für Musik in Wien aus.

Im Jahre 1932 machte Mustafa Kemal Atatürk Marx zu seinem Berater beim westlich orientierten Aufbau des türkischen Konservatoriums, des Musikschulsystems und des Konzertwesens in der neu gegründeten Republik Türkei. Er übte diese Tätigkeit bis Ende 1933 aus, seine Nachfolger waren u.a. Paul Hindemith und Bela Bartók.

Auch als Kritiker und hochrangiger Musikfunktionär nahm er einen beträchtlichen Einfluss auf das österreichische und europäische Kulturgeschehen. Bis zu seinem Tode im Jahre 1964 war Joseph Marx Präsident und Ehrenvorsitzender vieler bedeutender Institutionen und Vereinigungen der österreichischen Musik. Der auch international angesehene Marx hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg für den Wiederaufbau des mitteleuropäischen und insbesondere des österreichischen Musiklebens verdient gemacht und als Vertreter Österreichs in sämtlichen Gremien der UNESCO für die Wiederherstellung der durch die NS-Zeit zerstörten internationalen Beziehungen Österreichs gesorgt.

Inhalt abgleichen