1. Duo-Partner gefunden & gemeinsame Vorbereitung geplant?
2. Repertoire ausgewählt & ggf. Noten bei der IHWA angefordert?
3. Anmeldeformular vollständig (!) ausgefüllt & Videos fertig?
4. Alle geforderten Unterlagen beisammen & nochmals gecheckt unter: http://ihwa.de/wettbewerb/anmeldung-0
5. Rechtzeitig bis zum 20. Juni 2016 abschicken !!!
 
Noch Fragen/Further questions? www.lied-wettbewerb.de; wettbewerb@ihwa.de

Täglich erreichen uns nun Anfragen von jungen Sängerinnen und Sängern, Pianistinnen und Pianisten, die sich für den Wettbewerb anmelden möchten und jetzt dabei sind, ihre Anmeldeunterlagen vorzubereiten. Gerne sind wir bei allen Fragen behilflich und unter wettbewerb@ihwa.de oder Tel. +49(0)711.221177 erreichbar. In den nächsten Tagen werden wir auch einige FAQs zum Wettbewerb und zur Anmeldung hier posten. 

In vier Wochen - am 20. Juni 2016 - ist Anmeldeschluss für den Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart 2016!

APPLY NOW! Application time ends on June 20th 2016!

Alle Informationen / All important information on the competition


Am 20.09.2016 startet der 10. Internationale Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Ein Rückblick auf den letzten Wettbewerb ist hier zu finden:

Die Preisträgerduos mit der Wettbewerbs-Jury 2014

Damit der Abschied nicht so schwer fällt: Natürlich laufen die Videos von unserem Wettbewerb auch weiterhin auf unserem Youtube-Kanal und in SWR2 gibt es heute um 15.05 Uhr in der Sendung Cluster einen Bericht über den Wettbewerb und ein Interview mit unseren ersten Preisträgern! Also reinschauen und anhören!

Unglaublich aber leider wahr: Der Wettbewerb ist schon wieder vorbei... Die letzten Tage vergingen wie im Fluge. Wir sind überwältigt von der großen Begeisterung und dem Zuspruch, die der  Wettbewerb bei den Besuchern im Saal und im internet gefunden hat. DANKE an alle Teilnehmer, an die vielen Helfer und die großartige Jury!!! Es waren unvergessliche Tage!

Preisträger & Aufzeichnungen der Finalauftritte des Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart 2014 / Prize Winning Duos competing in the Final Round of the International Art Song Competition Stuttgart 2014. - Programm des Finale zum Download

 

1. Preis / 1st prize

Duo 16 Ludwig Mittelhammer (Bariton) & Jonathan Ware (Klavier)

 

2. Preis / 2nd prize

Duo 17 Emma Moore (Sopran) & Klara Hornig (Klavier)

 

3. Preis / 3rd prize

Duo 25 Marie Seidler (Mezzosopran) & Katharina Thöni (Klavier)

Duo 30 Carine Tinney (Sopran) & Thomas Wypior (Klavier)

 

weitere Finalisten / Finalists

Duo 7 Marion Grange (Sopran) & Ambroise de Rancourt (Klavier)

Duo 10 Martha Jordan (Mezzosopran) & Weijie Feng (Klavier)

Duo 13 Jihyun Lee (Sopran) & Clemens Müller (Klavier)

Duo 33 Manuel Walser (Bariton) &  Anano Gokieli (Klavier)

 

 

Bei jedem Duo ist die Aufzeichnung des Finale verlinkt. Alle Aufzeichnungen der ersten Runde sind in der Teilnehmersektion der Website zu finden. The recordings of the final round are linked.

Ist das Kunstlied wirklich am Ende? „Eindeutig beantworten kann ich das nicht“, sagt Johannes Held. Er wird diese und andere Fragen bei der Podiumsdiskussion am Freitag, dem 26. September, um 19 Uhr mit den Jurymitgliedern des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst 2014 diskutieren. Aber er tut auf jeden Fall einiges dafür, dass es am Leben bleibt. Der 31-Jährige  ist Initiator und künstlerischer Leiter von „Der Zwerg“ – Deutschlands erstem und einzigem Festival für das Kunstlied.

„Das Lied ist eine wichtige und definierende Kunstform für Europa und Deutschland“, so Johannes Held.  „Es stiftet einfach viel Identität.“ Im Alltag ist das Kunstlied allerdings nur noch wenig zu finden, denn angesprochen werde von den traditionellen Liedabenden, so Held, ein überwiegend älteres Publikum.

Und genau das möchte er ändern. Held selbst ist begeistert von Kunstliedern, kann gar nicht ohne sie. „Ich will Lieder in meinem Alltag haben“, sagt der 31-Jährige. „Ich brauche sie als Ausgleich.“ Neben seiner Arbeit als Opernsänger in Oldenburg beschäftigt sich der Bariton viel mit den Kunstliedern von Franz Schubert und Robert Schumann, aber auch Johannes Brahms und Hugo Wolf. Auf seiner Homepage schreibt er: „Das Niveau der Texte, die Kraft der Musik, die Einfachheit der Mittel und die absolute Nähe zum Publikum machen für mich den Reiz dieser Gattung aus.“

Seine Begeisterung für das Kunstlied will Held auch auf andere Leute übertragen. Vor wenigen Jahren beschloss er deshalb, ein eigenes Festival für dieses Genre zu gründen. „Der Zwerg“, das seit 2012 im Zweijahresrhythmus in Sindelfingen stattfindet, soll  vor allem junge Leute ansprechen – sowohl in Bezug auf das Publikum, als auch auf die Musiker.  Das Konzept: Ein entspanntes Ambiente während der Konzerte, ein junges und frisches Design, ein spannendes, inhaltlich zusammenhängendes Programm, faire Gagen und trotzdem natürlich gute Musiker.  Es gehe allerdings nicht darum, die großen Stars auf die Bühne zu bringen. „Der Zwerg“ soll eine Plattform und damit Chance sein für junge Talente und Neuentdeckungen.

Auf die Diskussionsrunde am Freitagabend ist Johannes Held gespannt. „Da sitzen sehr erfahrene Leute. Meine Erfahrung ist im Vergleich dazu natürlich nicht so umfassend“, so der 31-Jährige. „Aber ich werde einfach über meine Begeisterung sprechen.“

Die erste Runde des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart 2014 ist vorbei und Christiane Nüsslein-Volhard ist begeistert vom bisherigen Verlauf. „Es war herrlich, 66 junge Künstler erleben zu können“, sagt die Vorsitzende des Kuratoriums der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Das Niveau sei hervorragend und sogar besser als in den vergangenen Jahren.

Sie selbst würde nur ungern mit der Jury tauschen wollen, denn eine Auswahl zu treffen, welche der 33 Duos  weiterkommen dürfen und welche nicht, sei enorm schwierig.  „Sie können alle sehr gut singen, haben alle eine relativ gute Aussprache und es gab keine großen technischen Patzer“, so Nüsslein-Volhard. Sie selbst saß während der kompletten ersten Runde im Konzertsaal, machte sich Notizen zu jedem der Duos.  „Ich schaue, ob es beim Zuhören spannend ist“, so Nüsslein-Volhard. „Und einigen habe ich sehr gerne zugehört.“ Nach der ersten Runde hat sie bereits Favoriten. „Ich bin gespannt, ob meine Meinung mit der der Jury übereinstimmen wird.“

Die 1. Runde ist beendet. Die Informationen, welche Duos in die 2. Runde gekommen sind, wird im Anschluss an die Juryinformation an die Duos im Weblog an dieser Stelle veröffentlicht und auf Facebook kommuniziert.

Auftritte 1. Runde "Internationaler Wettbewerb für Liedkunst 2014" Dienstag, den 23.09.2014 / Performance times 1st round on Tuesday September 23rd - Download der Auftrittsreinfolge & Programm                    

14:00 - Duo 24
Carmen Seibel (Mezzosopran)
Anna Prystromska (Klavier)
14:15 - Duo 13
Jihyun Lee (Sopran)
Clemens Müller (Klavier)
14:30 - Duo 2
Ping-Chih Chi (Sopran)
Wen Wen (Klavier)
14:45 - Duo 6
Roger Gehrig (Tenor)
Shihono Higa (Klavier)
15:00 - Duo 15
Raffaela Lintl (Sopran)
Thomas Cadenbach (Klavier)
15:15 - Duo 30
Carine Tinney (Sopran)
Thomas Wypior (Klavier)
   
15:50 - Duo 17
Emma Moore (Sopran)
Klara Hornig (Klavier)
16:05 - Duo 20
Angelo Pollak (Tenor)
Fiona Pollak (Klavier)

16:20 - Duo 19
Sofia Pavone (Mezzosopran)
Boris Radulovic (Klavier)

16:35 - Duo 11
Lotte Kortenhaus (Mezzosopran)
Anna Immerz (Klavier)
16:50 - Duo 23
Modestas Sedlevičius (Bariton)
Yorika Kimura (Klavier)
17:05 - Duo 8
Florian Hille (Bariton)
Bianca Chillemi (Klavier)
   
17:40 - Duo 3
Nikola Diskić (Bariton)
Friederike Sieber (Klavier)
17:55 - Duo 9
Sofie Jensen (Sopran)
Alexander McKenzie (Klavier)
18:10 - Duo 32
Daniela Vega (Sopran)
Woojung Jang (Klavier)
18:25 - Duo 12
Neele Kramer (Mezzosopran)
Yun Qi Wong (Klavier)
18:40 - Duo 16
Ludwig Mittelhammer (Bariton)
Jonathan Ware (Klavier)
18:55 - Duo 28
Krešimir Stražanac (Bass-Bariton)
Mihaly Menelaos Zeke (Klavier)

 

Auftritte 1. Runde "Internationaler Wettbewerb für Liedkunst 2014" Mittwoch, den 24.09.2014 / Performance times 1st round on Wednesday September 24th - Download der Auftrittsreinfolge & Programm                                  

11:00 - Duo 31
Simon Tischler (Bass-Bariton)
Kerstin Mörk (Klavier)
11:15 - Duo 21
Peter Rembold (Bariton)
Michiko Tashiro (Klavier)
11:30 - Duo 5
Jean-Christophe Fillol (Bariton)
Christian Zimmer (Klavier)
11:45 - Duo 29
Klaudia Tandl (Mezzosopran)
Stefan Birnhuber (Klavier)
12:00 - Duo 14
Ewa Leszczyńska (Sopran)
Anastasia Levandovskaia (Klavier)

12:15 - Duo 1
Seda Amir-Karayan (Alt)
Olga Fedorova (Klavier)

   
14:00 - Duo 4
Joanne D'Mello (Sopran)
Sung-Ah Park (Klavier)
14:15 - Duo 18
Damien Pass (Bass-Bariton)
Alphonse Cemin (Klavier)
14:30 - Duo 33
Manuel Walser (Bariton)
Anano Gokieli (Klavier)
14:45 - Duo 22
Frederik Schauhoff (Bariton)
Sandra Urba (Klavier)
15:00 - Duo 10
Martha Jordan (Mezzosopran)
Weijie Feng (Klavier)
 
   
15:35 - Duo 26
Orsolya Sivák-Nyakas (Sopran)
Balázs Kálvin (Klavier)
15:50 - Duo 27
Mikyung Son (Sopran)
Yaehan Kim (Klavier)
16:05 - Duo 7
Marion Grange (Sopran)
Ambroise de Rancourt (Klavier)
16:25 - Duo 25
Marie Seidler (Mezzosopran)
Katharina Thöni (Klavier)
  

 

Toi Toi Toi für alle 33 Duos des 9. Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Am 23. und 24. September 2014 startet im Konzertsaal der Musikhochschule die erste Runde mit der namhaften Jury unter Vorsitz von KS Brigitte Fassbaender.

Good Luck and all the best for the 33 duos starting on September 23rd/24th 2014 into the International Art Song Conpetition Stuttgart 2014.

 

Diese 33 Liedduos haben es in die erste Runde des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart 2014 geschafft! Wir gratulieren und wünschen eine gute Vorbereitungszeit.

List of duos admitted to the 1st round!

Duo 1
Seda Amir-Karayan (Alt)
Olga Fedorova (Klavier)

Duo 2
Ping-Chih Chi (Sopran)
Wen Wen (Klavier)
Duo 3
Nikola Diskić (Bariton)
Friederike Sieber (Klavier)
Duo 4
Joanne D'Mello (Sopran)
Sung-Ah Park (Klavier)
Duo 5
Jean-Christophe Fillol (Bariton)
Christian Zimmer (Klavier)
Duo 6
Roger Gehrig (Tenor)
Shihono Higa (Klavier)
Duo 7
Marion Grange (Sopran)
Ambroise de Rancourt (Klavier)
Duo 8
Florian Hille (Bariton)
Bianca Chillemi (Klavier)
Duo 9
Sofie Jensen (Sopran)
Alexander McKenzie (Klavier)
Duo 10
Martha Jordan (Mezzosopran)
Weijie Feng (Klavier)
Duo 11
Lotte Kortenhaus (Mezzosopran)
Anna Immerz (Klavier)
Duo 12
Neele Kramer (Mezzosopran)
Yun Qi Wong (Klavier)
Duo 13
Jihyun Lee (Sopran)
Clemens Müller (Klavier)
Duo 14
Ewa Leszczyńska (Sopran)
Anastasia Levandovskaia (Klavier)
Duo 15
Raffaela Lintl (Sopran)
Thomas Cadenbach (Klavier)
Duo 16
Ludwig Mittelhammer (Bariton)
Jonathan Ware (Klavier)
Duo 17
Emma Moore (Sopran)
Klara Hornig (Klavier)
Duo 18
Damien Pass (Bass-Bariton)
Alphonse Cemin (Klavier)
Duo 19
Sofia Pavone (Mezzosopran)
Boris Radulovic (Klavier)
Duo 20
Angelo Pollak (Tenor)
Fiona Pollak (Klavier)
Duo 21
Peter Rembold (Bariton)
Michiko Tashiro (Klavier)
Duo 22
Frederik Schauhoff (Bariton)
Sandra Urba (Klavier)
Duo 23
Modestas Sedlevičius (Bariton)
Yorika Kimura (Klavier)
Duo 24
Carmen Seibel (Mezzosopran)
Anna Prystromska (Klavier)
Duo 25
Marie Seidler (Mezzosopran)
Katharina Thöni (Klavier)
Duo 26
Orsolya Sivák-Nyakas (Sopran)
Balázs Kálvin (Klavier)
Duo 27
Mikyung Son (Sopran)
Yaehan Kim (Klavier)
Duo 28
Krešimir Stražanac (Bass-Bariton)
Mihaly Menelaos Zeke (Klavier)
Duo 29
Klaudia Tandl (Mezzosopran)
Stefan Birnhuber (Klavier)
Duo 30
Carine Tinney (Sopran)
Thomas Wypior (Klavier)
Duo 31
Simon Tischler (Bass-Bariton)
Kerstin Mörk (Klavier)
Duo 32
Daniela Vega (Sopran)
Woojung Jang (Klavier)
Duo 33
Manuel Walser (Bariton)
Anano Gokieli (Klavier)

 

Heute beziehen wir das Wettbewerbsbüro in der Stuttgarter Musikhochschule und bereiten soweit alles vor, damit am Montag die Anmeldung unserer 33 Liedduos reibungslos ablaufen kann. Wir melden uns später dann wieder mit ein paar Impressionen aus dem Wettbewerbsbüro!

Immerhin wurde gestern schon mal eingekauft: 5 Kilo Äpfel, außerdem Weintrauben, Bananen, Schokolade (Nervenfutter ist wichtig ;-)), Kekse, Kaffee, Tee und vieles mehr zur Verpflegung unserer Jury und natürlich auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen lange Tage in der Musikhochschule bevorstehen. Wir sind also gut gerüstet! 

Mit Pauline Viardot Garcìa beenden wir unsere kleine Reihe mit den Biografien der Komponistinnen, die uns nächste Woche im Wettbewerb begegnen werden. Nun sind wir auf die vielen schönen Lieder gespannt, die diese sechs Komponistinnen geschenkt haben! Amy Beach, Clara Schuman, Ingeborg von Bronsart und Pauline Viardort sind bereits in der 1. Runde mit Liedern vertreten.  

 

Pauline Garcìa (1821-1910) wurde in Paris als Tochter spanischer Eltern geboren, die beide selbst Sänger waren. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm zunächst die Mutter die musikalische Ausbildung der Elfjährigen. Neben Kompositionsunterricht erhielt Pauline bei Franz Liszt Klavierunterricht, konzentrierte sich aber nach dem Tod ihrer Schwester María de la Felicidad Malibran (1808-36) auf den Gesang. Im Alter von nur sechzehn Jahren debütierte Pauline in Brüssel bei einem Konzert ihres Schwagers Charles-Auguste Bériots, einem namhaften Geiger. Ihr drei Oktaven umfassender Ambitus und ihre große Musikalität versetzte das Publikum in Staunen, sodass sie ein Jahr später eine Europa-Tournee machte, die die Mezzosopranistin unter anderem nach Leipzig führte, wo sie Clara Wieck und Robert Schumann begegnete. Schumann veröffentlichte eines ihrer Lieder in der Neuen Zeitschrift für Musik und widmete ihr seine späteren Heine-Lieder op. 24. Wie ihre berühmte Schwester gab auch Pauline ihr Operndebüt als Desdemona in Gioachino Rossinis Otello 1839 in London. Kurz darauf erhielt sie ein Engagement am Théâtre Italien in Paris, wo sie mit anderen Rossini-Partien zu hören war. Neben Alfred de Musset und George Sand zählte auch Hector Berlioz zu ihren Bewunderern. Wenig später heiratete Pauline den damaligen Operndirektor und Schriftsteller Louis Viardot, der für sie seinen Posten aufgab und sie bei ihrer Konzerttätigkeit unterstützte. Von 1843 bis 1846 war die Sängerin an der Oper in St. Petersburg engsgiert, wo sie als Norma - eine ihrer erfolgreichsten Rollen - zu hören war, jedoch auch in russischen Opern auftrat. Dort begegnete sie Iwan Turgenew, der sich derartig in sie verliebte, dass er sich bis zu seinem Lebensende stets in der Nähe der Familie aufhielt. Während der kommenden Jahre trat sie selten in Paris auf, nicht zuletzt da ihr Ehemann bekennender Gegner Louis Napoléons war. Die Premiere von Meyerbeers Le prophète im Jahr 1849, in der sie die Rolle der Fidès übernahm, sollte jedoch ein voller Erfolg werden. Der Komponist selbst schrieb ihr einen beträchtlichen Teil am Durchbruch der Oper zu, in der sie rund 200 Mal zu hören war. Mit 42 Jahren ließ sie das Opernleben hinter sich und zog mit ihrer Familie nach Baden-Baden, wo sie international als Lehrerin gefragt war. Mit ihren Schülern zusammen veranstaltete Pauline im kleinen privaten Opernhaus Aufführungen eigener Werke, für die Turgenev die Libretti verfasste. Mit Clara Schumann spielte sie Klavierduo und sang bei der Premiere von Brahms Alt-Rhapsodie in Baden-Baden. Nach der militärischen Niederlage Frankreichs gegen Preußen 1870 kehrte die Sängerin nach Paris zurück, wo sie ihren Lebensabend verbrachte.

In ihren Kompositionen vertonte Pauline nicht nur Texte aller Sprachen, die sie beherrschte (Spanisch, Französisch, Italienisch, Englisch, Deutsch, Russisch), sondern griff auch die landestypischen musikalischen Stile auf. Sie hinterließ ein Oeuvre von rund 250 Werken unterschiedlicher Gattungen, von denen mehr als ein Drittel Lieder und Melodien mit Texten von Musset, Turgenev, Puschkin, Goethe, Mörike u.a. darstellen. Zudem versah sie zwölf von Chopins Mazurkas mit Texten von Louis Pomey – ein Arrangement mit dem sie selbst oftmals auftrat und das beim polnischen Komponisten auf größte Zustimmung stieß.

Heute kamen die Wettbewerbskataloge aus der Druckerei! Schön sind sie geworden -
und der Kofferraum ist jetzt schon mal voll...

Nun wird es langsam aber sicher ernst: Morgen wird im Büro alles zusammengepackt, damit am Sonntag der Umzug in die Musikhochschule über die Bühne gehen kann. Und heute wurde der erste Großeinkauf getätigt: Rund 130 Liter Mineralwasser - damit sollten wir über die ersten Wettbewerbstage kommen. 

Clara Schumann (1819-1896) war die Tochter Friedrich Wiecks, der ursprünglich Theologie studiert hatte, in Leipzig einen Musikalienhandel betrieb und sich einen Namen als Klavierlehrer gemacht hatte. Ihre Mutter Marianne Wieck geb. Tromlitz, selbst Kind einer Musikerfamilie, galt als begabte Pianistin und trat als Solistin mit dem Gewandhaus Orchester auf. Nach der Scheidung der Eltern 1824 zog die Mutter nach einer zweiten Heirat nach Berlin, weshalb die Treffen mit der Tochter eher selten waren, jedoch unterstützte sie diese und blieb durch einen regen Briefwechsel mit ihr im Kontakt. Clara erhielt bei ihrem Vater und den besten Lehrern Leipzigs, Dresdens und Berlins eine erstklassige pianistische und musiktheoretische Ausbildung, lernte verschiedene Sprachen und wurde in Religion unterwiesen. Mit neun Jahren gab sie ihr Debut mit dem Gewandhaus Orchester, vom Vater organisierte Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Frankreich und Österreich, wo sie den Titel königlich-kaiserlichen Klaviervirtuosin erhielt. Die junge Pianistin  traf auf, spielte für und wurde bewundert von Größen wie Goethe, Paganini, Louis Spohr, und Musikern der jüngeren Generation wie Chopin, Liszt und Mendelssohn. Vater Wieck war stets sehr auf die Karriere seiner Tochter bedacht, seine tyrannischen Züge verwandelten sich jedoch teils in Grausamkeit. So auch hinsichtlich der Hochzeit mit Robert Schumann, welcher der Vater seine Zustimmung verweigerte. Nach vor Gericht ausgetragenen Streitigkeiten heiratete Clara 1840 Robert Schumann, den sie seit ihrer Kindheit kannte und für den sie ihre ganze Jugend hindurch geschwärmt hatte. Mit Schumann, der damals höchstens als Herausgeber der Neuen Zeitschrift für Musik in Fachkreisen bekannt war, hatte die international berühmte Pianistin acht Kinder, gab dennoch ihre Konzerttätigkeit nicht auf, komponierte und gab Klavierunterricht. Auch auf musikalischer Ebene war das Ehepaar sehr verbunden, so spielte Clara nicht nur nahezu alle Uraufführungen der Klavierwerke ihres Mannes, sondern sie studierten auch gemeinsam Partituren und arrangierten Werke. Diese gemeinschaftlichen Betätigungen bewirkten neben dem direkten Einfluss Roberts einen Wandel ihres kompositorischen Stils. Obwohl ihr Mann sie stets als Komponistin unterstützte und sich auch um das Verlegen ihrer Werke – großteils Kunstlieder und Klavierwerke – kümmerte, blieb bei Clara das Komponieren doch hinter ihrer Pianisten-Karriere und Familie zurück. Nachdem der schon seit Jahren psychisch kranke Robert Schumann 1854 nach einem Selbstmordversuch in die Nervenheilanstalt eingewiesen wurde, wurde Clara zunächst der Kontakt zu ihrem Mann verweigert und sie sah ihn nur noch während der letzten Tage vor seinem Tod 1856. Als Witwe gab Clara das Komponieren vollständig auf und widmete sich wieder verstärkt dem Konzertieren, um für die Kinder sorgen zu können. Gleichzeitig setzte sie sich für Roberts Schaffen ein und veröffentlichte mit Hilfe von Johannes Brahms die erste Gesamtausgabe seiner Werke, transkribierte eine Vielzahl seiner Klavier- und Vokalkompositionen und publizierte seine Jugendbriefe.

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