Einen „Extremsportler unter den Sängern“ nannte ein Wiener Kritiker den österreichischen Bariton Georg Nigl, auf dessen darstellerische Qualitäten die Dramaturgen der Oper Stuttgart ein Programm zuschnitten: Am Sonntag, 20. Mai um 20 Uhr widmet sich Nigl zusammen mit dem russischen Pianisten Alexander Melnikov unter dem Motto „Der Feuerreiter“ den dämoni-schen Nachtseiten der deutschen Romantik. Neben Balladen von Hugo Wolf, Franz Schubert und Robert Schumann sind bei diesem Liederabend der Oper Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie auch solche des zu seiner Zeit höchst berühmten, aber inzwischen fast vergessenen Carl Loewe zu hören.
Weitere Infos: www.ihwa.de, www.oper-stuttgart.de
Karten (16-39 €) über die Oper Stuttgart. Kartentelefon: 0711 . 20 20 90
Für diesen und die zwei folgenden Liederabende gibt es ein Abonnement.
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Georg Nigl und Alexander Melnikov als „Feuerreiter“ beim Liederabend im Opernhaus
KONZERT: 1912 – EIN JAHR IM OHR
EINE MATINEE AM 20. MAI 2012 IM DEUTSCHEN LITERATURARCHIV MARBACH
Anlässlich der aktuellen Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne "1912 - Ein Jahr im Archiv" lässt die Internationale Hugo-Wolf-Akademie die musikalischen Seiten dieses außergewöhnlichen Jahres im Deutschen Literaturarchiv Marbach erklingen: "1912. Ein Jahr im Ohr". Stefan Schreiber, Dirigent und Studienleiter an der Oper Stuttgart, hat für das Konzert im Rahmen des Internationalen Museumstages ein Programm zusammengestellt, das ganz auf die Zeitenwende zur Moderne um das Jahr 1912 abgestimmt ist.
Kontakt:
Dr. Cornelia Weidner, Tel. 0711 - 22 11 77, E-Mail: presse@ihwa.de
Alexa Hennemann, Tel. 07144 - 848-173, E-Mail: presse@dla-marbach.de
Warmes Timbre und makellose Intonation: Der Bariton Christoph Pohl beim Galeriekonzert
Kritiker schwärmen von seinem warmen Timbre und seiner makellosen Intonation: Der 35 Jahre junge Bariton Christoph Pohl hat sich als „Papageno“ und „Wolfram“ in die Herzen des Publikums der Semperoper Dresden gesungen, wo er seit 2005 fest engagiert ist. Sein eigenes Herz schlägt auch für den Liedgesang, mit dem er sich am Donnerstag, 10. Mai um 19.30 Uhr beim Galeriekonzert der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (IHWA) dem Stuttgarter Publikum in der Staatsgalerie vorstellt. Der Pianist Marcelo Amaral, Mitglied des Künstlerischen Beirats der IHWA, begleitet ihn. Zusammen bringen sie die „Fünf Lieder, opus 15“ von Richard Strauss zu Gehör und widmen sich gemäß dem diesjährigen Schwerpunkt der Galeriekonzerte „200 Jahre Franz Liszt“ verschiedenen Liedern des Jubilars sowie seinen „Tre sonetti die Petrarca“, die zu Beginn der Saison Diana Damrau in einer früheren Fassung präsentierte.
Preisträgerkonzert in der Stuttgarter Musikhochschule
Viel Gold und Silber in der Mezzostimme attestierte eine Stuttgarter Kritikerin Annelie Sophie Müller, die 2010 zusammen mit Elif Sahin-Nesweda, „ihrer Pianistin, die so wunderbar mit den Klangvaleurs umzugehen versteht“, den mit 20.000 Euro dotierten ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (IHWA) gewann. Nun richtet die IHWA zusammen mit der Mozart-Gesellschaft Stuttgart am Mittwoch, 25. April um 20 Uhr im Konzertsaal der Musikhochschule das Preisträgerkonzert für die beiden aus, das im November letzten Jahres leider ausfiel. Unter dem Motto „Liebe, Tod und Hoffnung“ präsentiert das Duo Lieder von Mozart, Brahms, Wolf und Mahler, die der bekannte Sprecher Rudolf Guckelsberger mit Texten zum Thema ergänzt.
Symposium: Hugo Wolf zwischen Mythos und Realität - 27./28. April
Der Blick auf die Persönlichkeit des Komponisten Hugo Wolf war bisher verzerrt: Familienangehörige verlangten ein geschöntes Bild, Zeitzeugen „erinnerten“ sich und die Realität blieb häufig auf der Strecke. Die Vorlage der „Briefe Hugo Wolfs 1873 – 1901“ erlaubt es nun, das Leben des Komponisten neu zu deuten. Die Internationale Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet am 27. und 28. April in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Stuttgart dortselbst ein Symposium mit Schwerpunkt auf dem Biografischen, womit nicht nur Wolfs Lebensumstände, sondern auch seine Stellung als Komponist in der Zeit des Umbruchs von der Romantik zur „Moderne“ gemeint sind. Neben elf Vorträgen namhafter Wolf-Spezialisten, darunter Joachim Draheim, Andreas Meyer, Wilhelm Sinkovicz und Leopold Spitzer, präsentieren Studenten der Musikhochschule zwei Konzerte.
Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.
Galeriekonzert mit Christiane Oelze und Eric Schneider
Das Gewinnerduo kehrt zurück
Vor 25 Jahren gewannen sie beide beim ersten Hugo-Wolf-Wettbewerb der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (heute Internationaler Wettbewerb für Liedkunst), nun kehren sie als Stars zurück: Die Sopranistin Christiane Oelze und der Pianist Eric Schneider. Mit Liedern von Robert und Clara Schumann, drei Wesendonck-Liedern und Isoldes Liebestod aus „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner sowie mit Liedern aus Hugo Wolfs Spanischem Liederbuch kommen sie am Freitag, 20. April um 19.30 Uhr zu einem romantischen Liederabend der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie in die Staatsgalerie Stuttgart.
La Boulangerie: Gesprächskonzert mit Sophie Marilley in der Musikhochschule
Ein neues Gesicht: Die Schweizer Mezzosopranistin Sophie Marilley ist seit dieser Spielzeit Ensemblemitglied der Oper Stuttgart. Mit Marcelo Amaral am Klavier kann man sie nun auch als Liedinterpretin erleben. Am Sonntag, 1. April um 18 Uhr tragen die beiden im Konzertsaal der Musikhochschule Stuttgart Lieder des berühmten Geschwisterpaars Lili (1893–1918)und Nadia Boulanger (1887–1979) vor. Hinzu kommen Werke für Klavier solo von Nadia Boulanger sowie Chorwerke von Lili Boulanger, gesungen vom Württembergischen Kammerchor. Die musikalische Leitung hat Dieter Kurz. Helmut Wolf, der an der Musikhochschule viele Jahre Dirigieren lehrte und für spannende Gesprächskonzerte bekannt ist, porträtiert „La Boulangerie“ mit Briefen, Selbstzeugnissen und Berichten von Zeitgenossen.
3. Liedmatinee mit der Oper Stuttgart am 18. März im Mozart-Saal
Claudia Mahnke und Majella Cullagh mit einer Hommage an Giuditta Pasta
„Madame Pasta geht erstaunlich geschickt von der Kopfstimme zur Bruststimme über; sie beherrscht die hohe Kunst, durch die Verbindung dieser beiden Stimmen sehr viele angenehme
und amüsante Effekte zu erzielen“, schrieb der hingerissene Dichter Stendhal. Dieser größten
Sängerdarstellerin ihrer Zeit, Giuditta Pasta (1798 – 1865), widmen am Sonntag, 18. März um 11
Uhr im Mozartsaal der Liederhalle Majella Cullagh, Sopran, und Claudia Mahnke, Mezzosopran,
eine Liedmatinee im Rahmen des Bellini-Wochenendes der Oper Stuttgart in Zusammenarbeit
mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie. Mit dem Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung von Giuliano Carella präsentieren sie berühmte Arien der Diva von Paisiello, Cimarosa und Crescentini über Gioachino Rossini und Simon Mayr bis zu Donizetti und Bellini.
Weitere Infos: www.ihwa.de, www.oper-stuttgart.de
Karten (16-39 €) über die Oper Stuttgart. Kartentelefon: 0711 . 20 20 90
Diese Liedmatinee ist auch im Rahmen des Liedmatinee-Abonnements erhältlich.
Daneben gibt es für die drei folgenden Liederabende ein eigenes Abonnement.
Ausstellungskonzert „Tuner – Monet – Twombly. Later paintings"
Form- und Farbenspiele. Liederabend zur Ausstellung „Tuner – Monet – Twombly. Later paintings“ am 8. März 2012 um 20 Uhr in der Staatsgalerie Stuttgart
Unerwartete Verbindungslinien zwischen den Epochen und den Künsten will auch der Liederabend zur Ausstellung hörbar machen. Das Programm des Abends beleuchtet nicht nur das musikalische Umfeld der drei Maler, es zeichnet auch Entwicklungen in der Musik nach, die denen von Turner, Monet und Twombly in der Malerei entsprechen. Diese finden sich zum Beispiel bei den britischen Komponisten Delius, Bridge und Ireland, die zwar erheblich später als Turner lebten und wirkten, in ihrer Musik aber den Weg einschlugen, den Turner wesentlich früher in der Malerei genommen hatte. Oder bei den französischen Impressionisten Fauré und Debussy, deren Lieder eine ähnliche farbige Ausdrucksstärke und eine Tendenz zur Auflösung der Form aufweisen wie Monets späte Werke – eine Tendenz, die Cy Twombly konsequent fortführte und die auch in der Musik amerikanischer Komponisten wie George Crumb oder John Cage in entsprechender Weise nachvollziehbar. Auf dem Programm stehen Lieder von Frank Bridge, Frederick Delius, John Ireland, Roger Quilter, Gabriel Fauré, Claude Debussy, John Cage, George Crumb und Felix Romankiewicz.
mit Sarah Wegener (Sopran), Felix Romankiewicz (Klavier)
Weitere Infos: www.ihwa.de
Karten:0711 . 72 23 36 99, karten@ihwa.de oder www.ihwa.de
Kontakt für Sie:Dr. Cornelia Weidner, Tel: 0711 . 22 11 77, E-Mail: presse@ihwa.de
Workshop und Konzert mit Singer Pur
Singer Pur – das ist nicht nur der Name des „derzeit führenden deutschsprachigen Vokalensembles“ (Rheinische Post), sondern auch das Motto des zweitägigen Ensemble-Meisterkurses (29.2./1.3.2012) in der Stuttgarter Musikhochschule, den die Internationale Hugo-Wolf-Akademie in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Musikhochschule veranstaltet. Krönender Abschluss des Kurses ist ein Konzert mit Singer Pur im großen Konzertsaal der Musikhochschule (2.3.2012,19.30 Uhr).
Weitere Infos: www.ihwa.de
Karten: 0711 . 72 23 36 99, karten@ihwa.de oder www.ihwa.de
Kontakt für Sie: Dr. Cornelia Weidner, Tel: 0711 . 22 11 77, E-Mail: presse@ihwa.de
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